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Bautätigkeit der DJK Windheim

Wie ein Handwerker Werkzeug und Werkstatt braucht, um seinen Beruf auszuüben, genauso braucht der Fußballer Ball und Fußballplatz, um seinem Sport zu frönen.

Auf einer Wiese in der Gemarkung „Schön“ trugen die Windheimer Burschen schon vor dem Zweiten Weltkrieg ihre „wilden“ Fußballkämpfe mit den Nachbarortschaften aus. Als die DJK Windheim dann im September 1952 gegründet wurde, da war man sich schnell einig: Es muss ein richtiger Sportplatz her. Und schon sechs Wochen nach der Gründungsversammlung ging es los. Der ehemalige „Schafsee“ wurde trockengelegt, mit Eigenleistung und viel Muskelkraft schufen die Windheimer eine für damalige Verhältnisse sehr gute Sportanlage, die der geistliche Beirat Kuratus Richard Konrad am 26. Juni 1953 segnete.

30 Jahre tat der Platz seinen Dienst, doch mit der Zeit litt er mehr und mehr. 1983 machte man sich in der Vorstandschaft erstmals Gedanken darüber, wie eine künftige funktionelle Sportanlage in Windheim aussehen müsste. Ein Rasenplatz sollte es natürlich sein, zusätzlich dazu wollte man jedoch auch bei Regen und schlechten Witterungsbedingungen Trainings- und Spielmöglichkeiten schaffen. Die Lösung war der Sand-Hartplatz. Im Winter 1984 begannen die Arbeiten. Wieder war große Eigenleistung erforderlich, wieder packten die Windheimer kräftig mit an. Am 31. Juli 1988 segnete Pater Hugo Beck, einst selbst aktiver Fußballer der DJK, die beiden Plätze und brachte damit das 250.000-Mark-Projekt zu einem vorläufigen Abschluss. 

Vorläufig deshalb, weil eine solche Anlage gewissermaßen „lebt“. Sie ist nie vollendet, will immer gepflegt und notfalls auch saniert werden. Und so gab es immer wieder Arbeitseinsätze, sowie kleinere und größere Sanierungsmaßnahmen. Die größte davon erst jetzt, direkt vor dem Jubiläumsfest. Die Drainagen am Rasenspielfeld mussten zum Teil erneuert und Unebenheiten beseitigt werden. Neuer Humus wurde aufgetragen, der Platz neu angesät. Jetzt steht er wieder im satten Grün. 

Von der Wanne zur Dusche

Als die DJK Windheim gegründet wurde, da gab es noch keine stolzen Sportheime mit Warmwasser-Duschen und ähnlichem Schnickschnack. Umgezogen wurde in Privathäusern oder beim Wirt, eine Wanne kaltes Wasser musste genügen, um sich Schmutz und Schweiß nach dem Fußballkampf wegzuwaschen. Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre kam dann der große Boom der Sportheimbauten, Umkleiden und Duschen wurden zum Standard. Auch in Windheim, wo sich die DJK 1974/75 im Keller der ehemaligen Schule entsprechende Räumlichkeiten einrichtete, in direkter Nachbarschaft zu den Räumen der Jugendgruppe. Die Schulsäle im ersten Stock standen leer, wurden aber von den drei Windheimer Vereinen mehr und mehr als zentraler Kommunikationsort genutzt. Vereins- und Familienfeste wurden hier gefeiert, die DJK-Damen-Gymnastikgruppe hielt hier ihre Übungsstunden, die Musikgruppe übte hier und, und, und. Das Haus war ein Heim für alle, auch wenn der bauliche Zustand mehr und mehr Sorge bereitete.

Die Verantwortlichen der Vereine und der Stadt überlegten hin und her, kamen aber zu keiner Lösung. Denn die Alternativen Sanierung oder Neubau waren eigentlich keine, die scheiterten beide am Geld.

 

Das „Vereinsheim Alte Schuel“

Bis dann der 8. Mai 1997 zum Handeln zwang. Nach dem weitbekannten Vatertagsfest brannte es im Wirtschaftsraum, das Gebäude war nicht mehr zu benutzen. Die Gymnastikgruppe stand wie die Kinderturngruppe ohne Räumlichkeiten da, dem ganzen Dorf fehlte die Möglichkeit zur Ausrichtung von Familienfesten, den Vereinen die Möglichkeit zum geselligen Beisammensein. In einer Art konzertierter Aktion aller Ortsvereine, ja der gesamten Bevölkerung, ging es dann schließlich ans Werk. Die DJK nahm das Ruder in die Hand. Im November 1998 wurde mit tatkräftiger und auch finanzieller Hilfe der Feuerwehr und des Brieftaubenvereins die ehemalige Schule abgerissen. An ihrer Stelle entstand ein modernes Gebäude, in der Sport eine Heimat gefunden hat, das aber auch Gemütlichkeit ausstrahlt und alle zur Gemeinschaft einlädt. In Erinnerung an alte Zeiten nannten es die Windheimer „Vereinsheim Alte Schuel“. Mit 985.000 DM, also fast einer halben Million Euro, war der Bau veranschlagt. Die Windheimer hatten dabei Eigenleistungen in Höhe von 400.000 DM aufzubringen, das sind 17.400 Arbeitsstunden! Eine schier unglaubliche Leistung, die belegt, wozu Gemeinschaftsgeist fähig ist.

Genauso wie der Sportplatz ist das Vereinsheim eine Investition in die Zukunft, ganz im Geiste jener Männer, die vor 60 Jahren die DJK Windheim gründeten. 

info@djk-windheim.de